Günter Rave – Kleinunternehmer mit Faible für die Geschichte

Günter Rave bei der Arbeit

Günter Rave bei der Arbeit

Günter Rave ist kein geborener Stolper. In Kindheitsjahren übersiedelte seine Mutter von Ludwigsburg in Schwansen nach Stolpe, auf Veranlassung von Landwirt Grunwald. Der hatte mehrere Kühe auf dem Kamp laufen, ebenso hatte er noch eine Wiese im Stolper Moor, wie viele andere auch.

Nach der Schulzeit wollte Günter Rave gern Schlachter lernen, aber zu der Zeit wurden nur die Jungen von den einheimischen Höfen genommen. So arbeitete er kurze Zeit bei Landwirt Butenschön, um dann in die Stahlindustrie nach Remscheid zu gehen. Hier, in einem katholischen Jungmännerheim, kam er in Kontakt mit der Geschichte. Fortan las er alles über die frühere Geschichte, besonders die des Mittelalters, was er in die Hände bekommen konnte.

Mit 21 Jahren kehrte er in die Heimat zurück, ernüchtert von der Welt des Ruhrgebiets. Mit Fuhrarbeit schlug er sich durch, bis er bei Voss Tiefbau einen festen Job bekam. Er erzählt, dass in den 50er Jahren, als er Kohlen fuhr, die Menschen heran gerannt kamen, wenn ein paar Briketts vom Wagen fielen. Währenddessen konnte in den 60iger Jahren bereits ein halber Sack Kohlen herunter fallen, ohne dass ihn ein Mensch angerührt hätte.

 

Später zog es ihn doch in die Selbstständigkeit. Noch lange mit über 74 Jahren war er in seinem Kleinunternehmen für Tiefbau und Gartengestaltung tätig. Sein Interesse für die Geschichte blieb ihm stets .

Günter Rave verstarb nach langer schwerer Krankheit am 24. August 2015.

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