Besichtigung des Bürgerwindparks Braderup in Nordfriesland

Am Samstag den 16. Februar 2013 um 9 Uhr morgens startete ein PKW-Konvoi mit 13 Interessierten am Dorfgemeinschaftshaus Stolpe mit dem Ziel Braderup in Nordfriesland.

Vor allem die Mißmaaßener Bürger wollten sich anhand des Bürgerwindparks informieren, wie ein moderner Windpark funktioniert und vor allem, welche Schall- und Lichtemissionen die Anlagen aussenden dürfen. Vor Ort begrüßte uns Martin Hansen, der Geschäftsführer des Windparks Braderup, 6 km von der dänischen Grenze entfernt.

Direkt unter einer Windenergieanlage mit ihren langsam drehenden Rotoren berichtete er über Schallgrenzwerte der Anlagen, über die automatische Ausschaltung bei Schattenwurf über einem Gebäude und die Möglichkeit, einen Windpark in Zukunft durch ein Radarsystem vor anfliegenden Flugzeugen zu schützen, ohne dass nachts ständig rote Warnleuchten blinken müssen. Er erläuterte auch, dass es heute keine Blitzeffekte durch Spiegelungen des Sonnenlichts mehr gibt, da die Anlagen matt angestrichen sind. Trotz des Standortes unter dem Windrad konnten wir Herrn Hansen deutlich verstehen, denn die Anlage verursachte weniger Lärm als der daneben stehende Transformator.

Zurück in der Geschäftsstelle des Windparks erklärte Herr Hansen bei einem herzhaften Imbiss für die Besucher aus Stolpe und Wankendorf die Prinzipien eines Bürgerwindparks, der absolut nur durch die Kapitaleinlagen der Bürger finanziert wird, und diesen entsprechende Rendite sowie der Gemeinde ordentliche Gewerbesteuereinnahmen bringt.

Gegen 14 Uhr brach der Konvoi nach herzlichen Dankesworten von Bürgermeister Bajorat wieder auf in Richtung Heimat.

 

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