Nistkastenkontrolle mit Stolper Schülern

Im Garten von Frau Brauer

Im Garten von Frau Brauer – Carsten Pusch erklärt das Schadbild

Am 25. September 2013 bekamen die SchülerInnen der 3./4. Klasse Besuch von Carsten Pusch von der Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstelle des NABU in Plön. Nachdem sie im letzten Jahr Kohl- und Blaumeisen-Nistkästen mit dem Stolper Jagdpächter Günter Klebow aufgehängt hatten, der auch mit von der Partie war, ging es nun in diesem Jahr mit Hilfe des Umweltberaters darum nachzuschauen, ob die Meisen die Kästen auch an- und die ihnen damit zugedachte Rolle als Gegenspieler der Kastanien-Miniermotten wahr genommen hatten. Ausgerüstet mit Leiter, Schaufel, Bürste, Schale und Briefblock ging es los zum Garten von Christa Brauer. Hier waren die Nistkästen von gleich zwei Kastanien zu untersuchen, die beide Fraßschäden der Rosskastanien-Miniermotte aufwiesen. Der erste Nistkasten war – leer. Aber beim zweiten wurden wir fündig. Ein Blaumeisennest mit einem tauben, nicht ausgebrüteten Ei, das schön gepolstert und von den inzwischen ausgeflogenen Jungtieren mächtig niedergedrückt war. Hier sind also junge Blaumeisen großgezogen worden! Frau Schröder, Klassenlehrerin und Schriftführerin der heutigen Nistkastenkontrolle hatte viel zu tun, denn sie musste das Protokoll über die einzelnen Nistkästen führen. Zum Abschluss bekamen alle Kinder von Frau Brauer ein Naschi in die Hand gedrückt. Danke schön!

Dann ging es fröhlich weiter zum Hof von Volker Steinfeldt. Der Nistkasten ließ sich leicht öffnen. Aber als das Nest in der Schale lag, sahen die Kinder darin sechs nicht ausgebrütete Eier liegen. Die Meiseneltern hatten offenbar die Brut aufgegeben, erläuterte Carsten Pusch. Vielleicht war der Grund das sehr kalte und feuchte Frühjahr, sodass sie nicht genug Insekten fangen konnten. Das Nest war noch ganz hoch und wunderschön flauschig mit Wolle gepolstert.

Weil die Zeit eng wurde, gingen nun alle zurück zum Schulhof. Hier hatten wir im vergangenen Jahr in den 140 Jahre alten Linden ebenfalls drei Nistkästen angebracht, die eigentlich die Baumhöhlen für die Blau- und Kohlmeisen ersetzen sollen. Hier fand sich zum Entsetzen aller ein Nest, in dem ein fast ausgewachsener toter Jungvogel eingearbeitet war – so ist die Natur. Aber aus diesem Nest sind auch Jungvögel ausgeflogen, wie die Schulkinder im Sommer beobachten konnten.

So gingen im Nullkommanix zwei HWSU-Stunden in der frischen Luft vorüber, in der alle auch ein gutes Stück über die wichtige Kontrolle der Nistkästen gelernt haben. Die Ergebnisse dieser Nistkastenkontrolle wurden dokumentiert,

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