Die Ahornallee

Ahornallee Gut Horst

Ahornallee Gut Horst

Das Gut Horst war früher ein Meierhof des adligen Gutes Depenau. Seit 1811 ist Gut Horst ein eigenes adliges Gut.

Die Ahornallee ist eine Neuanpflanzung aus dem Jahre 1960.

Ahornallee im Winter 1987

Ahornallee im Winter 1987

Sie führt von Nordosten nach Südwesten in gerader Linie von der Landesstraße 67 (Ortsgrenze Stolpe – Ascheberg) in Richtung des Herrenhauses von Gut Horst.

Solange Freiherr Wolf Clemens von Kap-herr noch die Ackerflächen des Gutes bewirtschaftete, wurde die Ahornallee regelmäßig gepflegt. Seit neuestem wird sie wieder vom Besitzer des Gutes Perdoel Ludwig Hirschberg, der die landwirtschaftlichen Flächen des Gutes gekauft hat, in Form gebracht.

 

Allee im Winter

Allee im Winter

Die Ahornallee ist eine Ersatzpflanzung für die alte Eichenallee, die früher von Westen nach Osten auf das Herrenhaus zulief, das im Jahr 1860 von Lendsich von Schilden erbaut wurde. Diese alte Eichenallee, als deren zwei letzte Überreste die zwei großen Eichen auf der Hinterseite des Herrenhauses (früher die Vorderseite) stehen, wurde durch den Pflug aufgehoben. Sie führte vom Drömlingsee direkt zum Herrenhaus.

Herrenhaus Gut Horst zwei Eichen

Herrenhaus Gut Horst zwei Eichen

Kunhild von Krosigk schreibt in ihrem Buch „Lebendige Erinnerungen 1908 – 1925“ darüber, dass ihre Großmutter Esther Reichsgräfin von Dürckheim – Montmartin auf dem Nachbargut Bundhorst des Nachmittags einen Spaziergang zu ihrer Tochter Herrad von Kap-herr geb. Gräfin von Dürckheim – Montmartin auf Gut Horst machte. Sie wandelte dabei unter den Eichenbäumen des heutigen Diekhofer Weges, um dann in die Eichenallee in Richtung des Herrenhauses von Gut Horst einzubiegen.

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