Deutsches Rotes Kreuz Stolpe

Gründung DRK 1954

Männer v. l.: Horst Lippert, Fritz Rönnau, Adolf Bruhn, Wolfgang Hantzsch, Bruno Lessau, Herbert Schönbucher        Frauen v. l.: Gisela Tramm (geb. Bruhn), Lisa Schönbucher (geb. Grimm), Rosemarie Ehlers (geb. Wehde) Irma Gumz (Gemeindeschwester), Charlotte Lippert (geb. Sarnow), Ilse Bünzen (geb. Bruhn), Helga Tietgen (geb. Nagel)

Die über 60jährige Geschichte des DRK – Ortsvereins Stolpe ist geprägt durch unterschiedliche Aktivitäten überwiegend für die dörfliche Gemeinschaft und spiegelt dabei auch die Veränderungen in der Gemeinde zwischen 1953 und 2016.

Am 17. April 1953 gründeten sieben Frauen und sieben Männer in der Gaststätte „Zum Pfeifenkopf“ (durch Feuer vernichtet 1994) den DRK Ortsverein Stolpe. Wie in der Zeit üblich, wurde auch ein Vereinslokal gewählt. Die Wahl fiel auf die damalige Bahnhofsgaststätte (Bahnhofsstr. 1) an der Kleinbahn Kiel – Segeberg.

Bei der Unfall- und Krankenversorgung der Bevölkerung nahmen die weiblichen Bereitschaften und der Sanitätsdienst der Männer wichtige Rollen ein.

Am 20.4.1958 wurde direkt an der Gastwirtschaft „Zum Pfeifenkopf“ an der Verbindungsstraße von Stolpe nach Wankendorf eine DRK – Unfallhilfsstelle eingerichtet. Die Hilfsbilanz für die Nord-Süd Straße (später B 404 dann A 21) verzeichnete dieses Jahr vier Schwerverletzte und einen Toten, im Jahr 1961 wurde in 17 Fällen Hilfe geleistet.

DRK in der alten Schule

DRK in der alten Schule v. l.: Lore Eichberger,Traude Westphal (hinten), Elfriede Wendt, Christa Münnich, Ingrid Wessel (hinten) und Ulla Holst

Bereits viele Jahre bevor es zur Pflicht für Führerscheininhaber wurde, unterrichteten DRK – Angehörige die Einwohner in Erster Hilfe. Noch 45 Jahre später war die Persönlichkeit Annemarie Determann in Verbindung mit der „Erste Hilfe Ausbildung“ ein feststehender Begriff. Engagement auf Dauer – heute immer seltener zu finden.

Seit 1963 trägt das Team der Helferinnen und Helfer dafür Sorge, dass Blutspenderinnen und Blutspender in Stolpe gut betreut und versorgt wurden. Fast 8000 Blutkonserven haben sicherlich manches Leben gerettet.

Wolfgang Hantzsch, Horst Lippert, Bürgermeister Kurt Drückler, Else Holst, Luise Brauer und die letzten 19 Jahre Traude Westphal sind die Vorsitzenden, denen es immer wieder gelungen ist, für insbesondere älteren Menschen ein Angebot zu machen. Der regelmäßige Austausch bei Kaffee und Kuchen, bei Ausflügen und im Handarbeitskreis sind für sie wichtige Eckpunkte. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt wird auch künftig sicherlich die Weihnachtsfeier – mit toller Unterstützung durch unsere Grundschülerinnen und Grundschüler – sein.

Spenden, Altkleidersammlungen und Basare sowie die Tombola auf dem jährlichen DRK – Ball ermöglichten früher Einnahmen für die soziale Arbeit vor Ort. Heute können die Ausgaben für die Kinderspiele auf dem Dorffest mit dem Erlös des großen DRK – Kuchenbuffets gedeckt werden.

Der DRK – Ortsverein wird sich im Jubiläumsjahr neu aufstellen. Im Dorfgemeinschaftshaus gibt es gut ausgestattete Räumlichkeiten für weitere Aktivitäten. Wenn der Generationenwechsel gelingt, wird der DRK – Ortsverein Stolpe neben den traditionellen Angeboten auch Neues anbieten. So wie es auch in den letzten 60 Jahren immer wieder Veränderungen gegeben hat. Die heute gelebte Individualität kann dabei, muss aber kein Hindernis sein.

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