Aufbau einer Bücherzelle für jung und alt

So mancher fragt sich, warum in der Dorfstraße plötzlich wieder eine Telefonzelle steht. Allerdings ohne Telefon…

Fertig

Alles begann im Herbst letzten Jahres, als die grüne Fraktion eine Bücherzelle in Stolpe beantragte. Man einigte sich im Frühjahr darauf, dass die Gemeinde die Telefonzelle bei der Telekom kauft und die Grünen den Auf- und Ausbau vornehmen und spenden. Der Standort sollte bei der Schule sein. Die Gemeinde Stolpe stellte den Grund und Boden.

Im August war dann unsere Telefonzelle in Potsdam hergerichtet und Matthias Stührwoldt und Thomas Wendt fuhren mit dem Anhänger nach Potsdam, um die Telefonzelle im Zentrallager Michendorf abzuholen.

Thomas und Wolfgang bereiten das Fundament vor

Thomas und Wolfgang bereiten das Fundament vor

Nun musste ein Fundament her. Wolfgang Schmidt-Date und Thomas schachteten abends die Grube aus. Glücklicherweise bekamen Thomas und Thea Beton für ihren Ausbau, sodass dabei auch das Fundament gegossen werden konnte.

Der Sockel ist gegossen

Der Sockel ist gegossen

Nach dem Aushärten war es am Mittwoch, den 14. September endlich soweit. Matthias Stührwoldt kam mit Frau Birte und Trecker. Wolfgang, Thomas und Dr. Diedenhofen standen bereit. Und auch Bürgermeister Holger Bajorat und Karin Date ließen es sich nicht nehmen, Zeugen des Aufstellens zu sein.

Aufrichten der Zelle

Aufrichten der Zelle

Die magenta-graue Telefonzelle, die bislang auf dem Anhänger lag, musste auf das Fundament gestellt werden. Eine knifflige Angelegenheit, die die vier Akteure unter Mitzittern der Zuschauer innerhalb einer Dreiviertelstunde effizient lösten.

Gleich steht sie aufrecht

Gleich steht sie aufrecht

Große Erleichterung war angesagt, als die Telefonzelle ohne Glasbruch und ohne sichtbare Schrammen auf dem Podest stand.

Die Bücherzelle hängt am Haken

Die Bücherzelle hängt am Haken

 

Das musste mit Kartoffelsalat und Würstchen, sowie den leckeren Hefeschnecken von Karin gefeiert werden.

 

Die Zuschauerinnen

Die Zuschauerinnen

Nun geht der Ausbau weiter.  Karin Date hat schon ein Logo für die zukünftige Bücherzelle gemalt: Max, der Bücherwurm.

Die Zelle wird in bunten Farben angemalt, Max, der Bücherwurm als Folie auf die Scheibe geklebt. Obendrüber entsteht der Name „Bücherzelle Stolpe“.

Max der Bücherwurm

Max der Bücherwurm

Die Tischlerei Riecken spendet dankenswerterweise das Holz für die Regale.

Auch eine Beleuchtung in den Abendstunden ist vorgesehen. Zurzeit wird an einer Lösung mit Photovoltaikpaneel, sowie Speicher und LED-Beleuchtung gearbeitet.

Karin und Wolfgang Date spenden eine Bank aus dem Advent-Verkauf ihres Kunsthandwerklädchens „KunstStücke“, die daneben stehen wird, damit man sich in Ruhe hinsetzen und stöbern kann.

Last not least erhält die Bücherzelle ein Schloss, damit sie in der Nacht abgeschlossen werden kann.

Dann wird die Bücherzelle der Gemeinde Stolpe offiziell übergeben.

 

 

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