Erstes Wittmaaßener Kuhstallkonzert mit Jan Graf

Jan Graf vor dem Konzert
Jan Graf vor dem Konzert

Schon in seinem letzten hochdeutschen Buch „Bauernparty“ hatte Matthias Stührwoldt von dem alten Kuhstall geschrieben, in dem Peer und Nora ihren 18. Geburtstag gefeiert hatten. Nun wurde er wieder gebraucht – als Kulisse für einen plattdeutschen Liederabend mit Jan Graf.

Matthias hätte schon immer mal gern eine Veranstaltung mit dem plattdeutschen Sänger, Texter und Hör mal beten to-Autor erlebt. Aber immer kamen die eigenen Lesungen dazwischen. Und so holte er sich am 3. September Jan Graf auf den Hof. „Ik wüll man Dienen depressiven Krom hörn.“ Na, wenn das keine Einladung ist?!

Eröffnung mit Matthias Stührwoldt
Eröffnung mit Matthias Stührwoldt

30 geladene Gäste waren gekommen und ließen sich auf dem gemischten Mobiliar, sprich Plüschsofas, Stühlen und Strohklappen nieder. Nur die wenigen Kerzenlichter in Glas und Laterne erhellten den Raum.

Gemütliche Ausstattung im Kuhstall
Gemütliche Ausstattung im Kuhstall

Nach Matthias gewohnt launiger Vorstellung und Begrüßung wurde es ganz still im Kuhstall. Und dann begann Jan Graf seine Lieder zu singen, zum Akkordeon,  zur Gitarre. Eigene Lieder und Lieder von Johann D. Bellmann. Es war die reine Poesie – den ganzen Abend lang. Und es schien so, als gehörte Jan Graf hier hin, in den alten Kuhstall, denn viele seiner Lieder handeln vom ländlichen Norddeutschland, früher wie heute. Von wegen depressiv – Tanzlieder wechselten ab mit nachdenklichen Stücken. Bei den Tanzliedern zuckte so manche Hand, aber keiner traute sich so recht mit zu klatschen. Das Publikum muss eben noch ein wenig üben…

In der Pause gab es zwei Bleche von Karins Zwiebelkuchen und einen Topf mit Chili con carne von Matthias.

Am Buffet
Am Buffet

Es war ein wunderbarer Abend, die Luft war lau, und der Himmel zeigte ein so seltenes abendliches Blau. Ein Abend wie geschaffen für diese Poesie.

 

 

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