Ein ganzer Tag fürs Anleuchten

Morgens am Samstag den 27. November um 9 Uhr ging es los in Wankendorf auf der Hofstelle Jägersberg von Klaus Banck. Hier stand eine schöne gerade gewachsene Fichte, 6 m hoch, schlanker, gleichmäßiger Wuchs. Ausgesucht hatte sie unser Stolper Baumsachverständiger Lars Tümmler. Zusammen mit Florian Brügmann und Bauausschussvorsitzendem Thomas Wendt wurde die Fichte geschlagen und zum Aufstellort an der Stolper Schmiede gebracht. Hier wurde als vierter Mann der zufällig vorbeikommende Carsten Petersen vom Trecker geholt, damit man zu Viert den Riesenbaum aufgestellt bekam.

Dann kamen schon Alisa Rodrian, Florians Lebensgefährtin und Silke Brügmann zum Schmücken. Und last not least gesellten sich noch Gemeindevertreter Christian Wegner und der stellvertretende Bürgermeister Matthias Stührwoldt dazu. Der Kaffee und eine benötigte Schaufel wurde von den Nachbarn gebracht. Und Lars steuerte noch dankenswerter Weise seine Maxi-Leiter bei, denn mit der normalen Leiter wäre der Baum nicht bis oben zu schmücken gewesen.

Es sollte schnell gehen mit dem Schmücken, denn es war empfindlich kalt. Knapp über 0° C.

Nachdem sich herausgestellt hatte, dass das Kabel der alten Lichterkette gebrochen war, holte Thomas die neue, die er noch extra besorgt hatte, aus dem Auto. Auch Bürgermeister Holger Bajorat machte einen kurzen Zwischenstopp an der Schmiede und bewunderte den wirklich schönen Baum.

Gegen Mittag, nach der Sirene, strahlte der Stolper Weihnachtsbaum schon mal ganz kurz zur Probe. Erleichterung machte sich breit. So ging es mit klammen, kalten Fingern zur Mittagspause.

Für Thomas war der Arbeitstag noch nicht zu Ende. Noch einmal ging es nach oben zur Schmiede, die Zeitschaltuhr einzustellen. Aber auch die war kaputt. Also musste eine Neue her. Jetzt klappte es auch mit der Elektrik.

Nach einem kurzen Kaffee zuhause ging es für Thomas zum dritten Mal nach oben zur Schmiede – zum Anleuchten um fast Punkt 18 Uhr.

Aber das ist eine eigene Geschichte, Matthias Geschichte, auf die wir warten, um sie hier zu veröffentlichen und mit der Stolpe auch – hoffentlich – ins Radio kommen wird.

Und das ist allen, die geholfen haben den Weihnachtsbaum aufzustellen, zu gönnen. Denn ohne diese Tage und Stunden, die einzelne Bürger*innen ehrenamtlich für die Gemeinde Stolpe einbringen, wäre das Gemeindeleben hier nicht so lebens- und liebenswert.

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