Die Natur im Depenauer Hochmoor erwacht – 2026

Das Grünland am Rande des Depenauer Hochmoors

Wenn man vom Rand ins Depenauer Hochmoor blickt, sieht die Geländestruktur wie eine Schüssel aus.

Ein alter Entwässerungsgraben

Ein Hochmoor wird allein vom Regenwasser gespeist, nicht wie das Niederungsmoor am Stolper See, das durch See- uns Flusswasser versorgt wird. Ein vernässtes Moor ist ein Speicher für Kohlendioxid, das hauptsächlich für den Klimawandel verantwortet wird.

Die westliche Grenze bildet die Anhöhe der A 21, die östliche der hoch gelegene Weg zum Todtenberg

Das Depenauer Hochmoor wird weiterhin entwässert. Es wird in Teilen als Viehweide genutzt. Überall ziehen sich alte Entwässerungsgräben durch den Moorboden. Der eigentliche Kernbereich des Depenauer Hochmoores ist recht klein. Hier wachsen noch Torfmoose im Wasser, die dem Hochoor den typischen nach oben gewölbten Wuchs geben. Hier wächst eine Schicht Torf auf der anderen. Da sie unter Wasserabschluss sind, findet keine Zersetzung und damit auch keine Abgabe von CO2 statt.

Im Hochmoor sieht man Spuren von Bodenbearbeitung

Ein entwässertes Moor ist dagegen eine Quelle für CO2 – Abgabe.in die Atmosphäre.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, das Depenauer Hochmoor ist ein Kleinod für Pflanzen und Tiere.

Eine Stromleitung führt übers Moor, doch sie stört nicht
Eine frisch grünende Buche in zartem Grün

Die Fotos stammen von Silvia Münnich.