Besuch im Gift- und Rauschpflanzengarten – 2003
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Gift- und Rauschpflanzengartens. Man gelangte dorthin über die Heilbaumallee im hinteren Teil des Botanischen Gartens.
Schon das massive hölzerne Tor, das von einer Zaunrübe überwachsen zeigte an, das man einen
besonderen Teil der Gartenanlage betrat. Das Tor klappte von allein zu, damit keine spielenden Kinder aus Versehen hineingeraten konnten.



Die giftigsten Pflanzen, die dort wuchsen, waren Blauer Eisenhut, Schwarzes Bilsenkraur, die Wunderblume (Rhizinus communis) und Gefleckter Schierling.
Wenn man dort an den Beeten vorbeiwanderte, trieben schon die Schilder in den Beeten einem den Schauder über den Rücken. Dabei verweist die Broschüre „Die Kraft der Kräuter“ von Paul Schwedtk darauf hin, dass in der Regel vor allem die Dosis der Giftpflanzen schädlich ist, und dass eine Vielzahl der Gartenblumen wie das Maiglöckchen oder die Akelei oder der Fingerhut giftig sind. Vor einem Missbrauch der Einnahme der Pflanzen wurde dringend gewarnt.
