Bagger im Depenauer Moor versunken

Am Mittwoch den 5. Oktober 2005 wollte eine Hamburger Firma für Landschaftsbau die Entwässerungsgräben in den Wiesen am Depenauer Moor von Sand und Bewuchs reinigen Dabei geriet der 3 m hohe Bagger in eine ca. 16 m tiefe Moorlinse und begann zu sinken. Der Versuch, den sinkenden Bagger mit einem zweiten Bagger zu retten, schlug fehl.

Am Abend des 7. Oktober benachrichtigte die Firma das Technische Hilfswerk und bat um Hilfe, den 85 000 € teuren Bagger zu bergen. Als das THW anrückte, war der Bagger schon fast im Moor versunken. Nur noch 30 cm von der Kanzel und Teile des Baggerarms schauten heraus.

Auch das THW sah seine technischen Möglichkeiten überschritten, und so wurde aus Lütjenburg ein Bergungspanzer der Bundeswehr angefordert. Der traf am Samstag ein, und man begann mit der Bergung. Mittels einer 100 m langen Stahltrosse sollte mit 35 Tonnen Zugkraft der Bagger aus seiner misslichen Lage herausgeholt werden. Aber der Bergungspanzer kam selbst in Nöte, da er auch immer tiefer versank. So mussten auch die Helfer von der Bundeswehr aufgeben.

Beim Abrücken geriet der Bergungspanzer selbst in Bedrängnis und musste von einem weiteren Panzer aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Die Landschaftsfirma wollte den Antrag stellen, den Bagger in der Moorlinse zu belassen. Ob dass jedoch im Sinne des Eigentümers der Moorwiesen ist, bleibt abzuwarten.

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