Ein genüsslicher Nachmittag mit dem Theater Zeitgeist

Szenenapplaus (2)
Die Sozialarbeiterin und die Kontrolleurin

Am Sonntag den 16. September 2020 zeigte das Theater Zeitgeist zum letzten Mal sein Stück „Cash – und ewig rauschen die Gelder“.

Doch davor hatte der Verein STOLPEkulturell ein Kuchenbuffet arrangiert. Los ging es um 15 Uhr mit einem Kaffeekränzchen. Peu à peu trafen die Gäste im Dorfgemeinschaftsraum ein und stärkten sich. Punkt 16 Uhr dann traten die Darsteller des Theater Zeitgeist auf die Bühne.

Christoph Kohrt spielte den gewieften Eric Swan, der genial wie unverfroren das Sozial- und Gesundheitssystem ausnimmt, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Während man sich als Zuschauer immer wieder neu fragte, wie er den bohrenden Fragen von Mrs. Jenkins, der Kontrolleurin des Sozialamts, auswich, trumpfte er mit neuen Lügengespinsten auf, die ihm in der nächsten Sekunde gleich wieder um die Ohren flogen. Das war schon super gespielt. Und man fragte sich gleichzeitig auch, wie konnten die Schauspieler noch selbst durch diese Lügenkonstrukte hindurchfinden, ohne zu stolpern.

Szenenapplaus (4)
Onkel George (li) – wieder lebendig

Onkel George als Leiche auf dem Sofa hatte eher wenig zu tun. Aber die Nonchalance seiner Mitspieler ob seines traurigen unbeachteten Hinscheidens war beachtlich. Ebenso die geniale wie plötzliche Lösung für Eric Swans Problem, als die gefürchtete Chefin der inzwischen ziemlich betrunkenen Mrs. Jenkins auftauchte…

Szenenapplaus (1)
Begeisterter Schlussapplaus

Mehr sei nicht verraten, der Pointe wegen.

Gegen 17.30 Uhr, nach dem verdienten Schlussapplaus für die neun Schauspieler*innen, zogen die Zuschauer des Theater Zeitgeist mit viel Lob für die rasante Komödie nachhause in die warme Stube.

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