Ein Besuch im Hundewald Stolpe

Der Weg in Richtung Norden

Es ist später Nachmittag, als wir mit unserem Welpen Bragi am Hundewald eintreffen. Ein Auto steht auf der Parkfläche vor dem Tor. Es ist ein Doppel-Tor mit Schleuse, das man auch in Wildgehegen findet, damit kein Wild, und hier kein Hund,  entwischen kann.

Unter den Bäumen herrscht gedämpftes Licht. Ein paar Meter hinter dem Tor steht eine kleine Tisch-Bank-Kombination. Das ist für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen wirklich gut, und auch für den gestressten Hundebesitzer nach der Arbeit sehr angenehm.

Der Weg nach Süden mit Hundebrücke

Sofort beginnen der eineinhalb-jährige Rüde und unser genau ein Vierteljahr alte männliche Welpe zu spielen und zu toben. Obwohl sie in unserer Nähe bleiben, haben sie wahrlich genug Platz zum Herumtollen. Überall am Weg sind HundeTrainimgs-Stationen aufgebaut.

Man hört die Autobahn 21, man sieht die Wagen vorüberfahren. Aber im nächsten Augenblick ist die Geräuschkulisse vergessen. Der Wald nimmt sie in sich auf. Insgesamt ist das Hundewäldchen mit Wildschutzzäunen gut gesichert.

Blick in Richtung Osten zur A 21

Der Verein Hundewald e.V. hat viel ehrenamtliche Arbeit in die Herrichtung des Hundewaldes gesteckt. Bäume wurden für die Anlage des von Nord nach Süd laufenden Wegs gerodet, die der Verein für die Sanierung des Wäldchens veräußern durfte.

Ein geschaffter Welpe

Das Gelände mit dem Wäldchen gehört der Gemeinde Stolpe, die 500 € für die Anlage bewilligte. Der Rest wurde durch Sponsoren und Mitgliedbeiträge zusammengebracht.

Hut ab und danke schön!

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