Die Schleswag in Stolpe

Schleswag-Stelle Schwarzer Weg

Schleswag-Stelle Schwarzer Weg 1954

1953 wurde in Stolpe am Schwarzen Weg 3 von der Schleswag ein Schalthaus mit Wohnhaus gebaut. Davor gab es in Wankendorf eine kleine Schaltstelle.

Der erste Bezirksmonteur in Stolpe war Hans Jess. Später machte er seine Meisterprüfung und agierte als Bezirksmeister der Schleswag. Er wohnte im Wohnhaus des Schalthauses. Als er später ein Eigenheim im Steinkamp 5 baute, zog Karl Brügmann aus Bordesholm ein. Als Hans Jess 1982 starb, wurde sein Nachfolger Otto Meyer.

Die Schleswag unterhielt einen Brunnen auf dem Firmen eigenen Gelände am Schwarzen Weg.

Die Hauptleitung mit 110 V verlief über Stolpe von Bordesholm nach Trent, eine andere verlief von Neumünster-Brachenfeld ebenfalls nach Trent.

Stolpe lag an der ersteren Hauptleitung. Von hier aus ging eine Leitung, Mittelspannung 15 kV, mit Lastschaltern nach Wankendorf. Später wurde die Mittelspannung auf 20 kV erhöht. Jedoch die Isolatoren waren nicht dafür ausgerichtet und es gab Überschläge der Spannung zwischen den Leitungen.

Die Trafostation am Schwarzen Weg wurde in den 80er Jahren errichtet. 20 kV reichten nicht mehr zur Versorgung aus, also gab es eine Einspeisung aus der 110 kV-Leitung. Der Mast steht bei der Ausbaustelle Wittenberg. Von dort gab es einen Abzweiger nach Stolpe. In der Trafostation wurde die Spannung auf 20 kV herunter transformiert. Weitere kleine Trafostationen wie z.B. an der Schule transformierten die Spannung auf 400 V.

Früher gab es nur eine Trafostation in Stolpe für die Transformierung auf 400 V. Sie lag gegenüber der Bahnhofsgaststätte auf der Holm’schen Koppel.

 

 

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